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Trauma und Traumabewältigung
im Kontext von Migration und Flucht


Fachtag
24.05.2016
Saalfeld/Saale

Flucht- und Migrationserfahrungen gehen mit vielerlei Veränderungen, Belastungen und Anpassungsprozessen einher. Erfahrungs- und Lebenswelten von Schutzsuchenden, die aus Kriegsgebieten kommen oder auf ihrer Flucht traumatischen Erlebnissen ausgesetzt waren, sind oftmals durch langanhaltende Belastungen gekennzeichnet und bedürfen eines stärkenden Umfeldes sowie einer kompetenten therapeutischen und pädagogischen Begleitung. Die Veranstaltung rückt die Fragen eines verantwortungsvollen Umgangs mit Traumatisierungen ins Zentrum der Tagungsdiskussion und macht auf die stabilisierende Bedeutung der gesellschaftlichen Anerkennung wie auch die Gefahr fortgesetzter Traumata aufmerksam. Im Rahmen von Vorträgen und praktischen Arbeitsgruppen können interdisziplinäre Aspekte beleuchtet und traumasensible Ansätze diskutiert werden. Die schulischen Herausforderungen und Handlungsoptionen nehmen dabei eine besondere Rolle ein. 

Der Fachtag ist Bestandteil des Modellprojekts "Perspektivwechsel Plus" der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) und wird durchgeführt gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport. Weitere Kooperationspartner sind das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM), der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt sowie die Stadt Saalfeld. "Perspektivwechsel Plus" wird gefördert durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!" und das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport im Rahmen des Thüringer Landesprogramms "DENK BUNT"

Fotonachweis: Dave Grossmann

Programm

08.30 Uhr
Anmeldung

09.30 Uhr
Grußworte
Benjamin Bloch, Direktor ZWST, Frankfurt am Main
Martina Reinhardt, Abteilungsleiterin TMBJS, Erfurt

Marko Wolfram, Landrat, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt
Matthias Graul, Bürgermeister, Stadt Saalfeld
Martin Seelig, stellv. Direktor ThILLM, Bad Berka

10.15 Uhr
Thematische Hinführung
Marina Chernivsky, ZWST, Berlin

10.30 Uhr
Vortrag
Das Trauma der Gewalterfahrung Auswirkungen und Anforderungen an Deutschland als Zufluchtsgesellschaft
Monika Schröder, LVR-Klinikum, Düsseldorf

11.45 Uhr / Pause

12.00 Uhr
Podiumsgespräch
Traumasensible Pädagogik, Beratung und Sozialarbeit – Fragen, Herausforderungen, Implikationen 

 - Lukas Welz, AMCHA Deutschland, Berlin
 - Christina Büttner, ezra, Erfurt
 - Anne Goldenbogen, KIGA, Berlin
 - Monika Schröder, LVR-Klinikum, Düsseldorf

Moderation: Marina Chernivsky, ZWST, Berlin

13.30 Uhr / Mittagessen  

14.30 Uhr

Erfahrungsräume und Arbeitsgruppen

1) Kann Beratung und Begleitung von Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt helfen, traumatische Erfahrungen zu verarbeiten?
Christina Büttner, ezra, Thüringen

2) Ansätze und Erfahrungen psychosozialer Beratung und Begleitung von Schutzsuchenden
Marie Günther, REFUGIO, Thüringen

3) Historisch-politische Bildung für Geflüchtete – Fragen, Risiken, Konzeptideen
A
nne Goldenbogen, KIGA, Berlin

4) Traumasensible Konzepte der Ressourcenförderung für pädagogische Handlungsfelder  
Marina Chernivsky, ZWST, Berlin

16.30 Uhr / Pause 

16.45 Uhr

Tagungsreflexion
Jana Scheuring, ZWST, Berlin

17.15 Uhr
Abreise

TagungsmoderationChristiane Friedrich, ZWST, Berlin

Tagungsort:
Meininger Hof, Kultur- und Tagungszentrum
Alte Freiheit 1, 07318 Saalfeld

Eine Anreisemöglichkeit mit Übernachtung im "Hotel Anker Saalfeld" für Selbstzahler am Vortag ist möglich. Zimmerpreis inkl. Frühstück beträgt 56,00 € pro Person und 42,50 € pro Person im Doppelzimmer.

Anmeldung und weitere Informationen:
Eine Online Anmeldung ist ab sofort HIER möglich. Pädagog*innen im Thüringer Schuldienst können sich unter Angabe der ThILLM Nr. 170100301 zur Fachtagung anmelden. Für die Online-Anmeldung ist ein Online-Zugang im Thüringer Schulportal erforderlich. Der Zugang kann hier beantragt werden.

René André Bernuth

Fon: 0361 / 78912-77
Fax: 0361 / 78912-78
Mobil: 0172 / 3572869


E-Mail: bernuth@zwst-perspektivwechsel.de

Teilnahmegebühr:
Die Teilnahmegebühr in Höhe von 10,- Euro wird vor Ort erhoben.

Mehr zum Projekt "Perspektivwechsel Plus" unter:
www.zwst-perspektivwechsel.de

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ZWST
Perspektivwechsel Plus
Friedrichstraße 127
10117 Berlin
Deutschland

info@zwst-perspektivwechsel.de
www.zwst-perspektivwechsel.de
0176 225 08 407 (Marina Chernivsky, Projektleitung)
0172 357 28 69 (Renè Andrè Bernuth, Projektkoordination)